Hochkarätige Keynote Speaker

In den vergangenen Jahren hat sich der DGPPN Kongress als zentrales Forum für das Fach Psychiatrie und Psychotherapie etabliert. Auch für dieses Jahr haben sich wieder renommierte Persönlichkeiten aus Forschung, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft angekündigt. 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), MdB
Das Thema „Seelische Gesundheit“ ist in der Politik angekommen. Psychische Erkrankungen und Demenzen werden dort inzwischen als Volkskrankheiten anerkannt. Dementsprechend will die Gesundheitspolitik die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen laut Koalitionsvertrag mit Nachdruck verbessern. Was dafür zu tun ist, darüber spricht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in seinem Grußwort im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses.

Jutta Allmendinger
Die Soziologin und Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung spricht über Werte und Wünsche, Hoffnungen und Sorgen im Hier und Jetzt und für die Zukunft. Vor dem Hintergrund ihrer groß angelegten „Vermächtnisstudie“ beleuchtet sie Fragen von Familie, Karriere, Gesundheit und Technik und beschreibt, wie sich die Menschen in Deutschland ihre Zukunft vorstellen.

Frans B. M. de Waal
Der niederländische Biologe und Primatenforscher untersucht das Verhalten und soziale Intelligenz von Affen. 2007 wurde er vom Time Magazine als einer der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt gewählt. In seinem Vortrag spricht er über Empathie und Emotionalität bei Tieren und diskutiert die Frage von Gerechtigkeitssinn sowie weiteren Anzeichen hoch entwickelter Kooperationen.

Tom Craig
Der Sozialpsychiatrieprofessor leitet das AVATAR Research Team am Londoner King’s College und referiert auf dem DGPPN Kongress über den Einsatz von Avatar-Programmen bei der Behandlung von akustischen Halluzinationen bei psychotischen Patienten.

Katrin Amunts
Die Direktorin des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin am Forschungszentrum Jülich ist eine der führenden Expertinnen für Brain Mapping und referiert auf dem Kongress über ihre aktuellen Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Kartierung des Gehirns.
 

Andreas Meyer-Lindenberg
Der Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim erforscht unter anderem die Mechanismen im Gehirn, die das menschliche Sozialverhalten bestimmen. Auf dem DGPPN Kongress hält er eine Lecture mit dem Titel „Soziale Interaktionen: Risiko und Resilienz für psychische Erkrankungen“. Andreas Meyer-Lindenberg ist Mitglied im Vorstand der DGPPN.

Stefan Priebe
Der Experte für Sozial- und Gemeindepsychiatrie forscht am Londoner Wolfson Institut für Präventivmedizin. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit sozialen Werten in der psychiatrischen Versorgung und wird das Programm mit einer Lecture bereichern.
 

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