Hochkarätige Keynote Speaker

Zum Weltkongress 2017 haben sich renommierte Persönlichkeiten aus Forschung, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft angekündigt, die den deutschsprachigen Programmteil bereichern. Zu den Highlights im englischen Programm geht es hier entlang.

Andreas Kruse
Als einer der führenden Altersforscher in Deutschland sucht Andreas Kruse aus Heidelberg nach neuen Rollen und Aufgaben für ältere Menschen in Europas Gesellschaft. Den Weltkongress bereichert er mit seiner eindrücklichen Expertise zu ethischen und gesellschaftlichen Fragen des Alterns und Alters.

Michaela Amering
Die österreichische Sozialpsychiaterin Michaela Amering verfolgt seit vielen Jahren die internationale Entwicklung der Betroffenenbewegung und vertritt das "Recovery"-Konzept. Dieses stellt eine trialogische Zusammenarbeit zwischen Betroffenen, Angehörigen und professionellen Helfern als therapeutischen Ansatz in den Mittelpunkt und birgt große Chancen für die Behandlung psychischer Erkrankungen. Auf dem Weltkongress hält sie eine Lecture mit dem Titel „Recovery: was wirkt.“

Paul Hoff
In keiner anderen medizinischen Disziplin kommt der Patientenautonomie eine so große Bedeutung zu wie im Bereich Psychiatrie. Paul Hoff befasst sich auf dem Weltkongress in seinem Vortrag „Autonomie und psychische Störung – Überlegungen zu einer Kernaufgabe der Psychiatrie in Versorgung, Forschung und Lehre.“ mit diesem wichtigen Thema.

Ursula Staudinger
Die international führende Alternswissenschaftlerin befasst sich mit den Chancen und Herausforderungen einer alternden Gesellschaft, erforscht die Potenziale des Alterns und untersucht die Veränderbarkeit des Alternsprozesses. Ihre Erkenntnisse geben wichtige Hinweise für die Gestaltung von Lebens-, Arbeits- und Bildungswelten vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.

Manfred Lütz
Mediziner, Philosoph, Theologe und Bestsellerautor: Manfred Lütz ist Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln, hat mehrere Bücher geschrieben und tritt zudem als Kabarettist auf. Auf dem Weltkongress hält er eine Lecture mit dem Titel „Irre – Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen.“

Ulrike Schmidt
Die Professorin forscht am Londoner King's College zu Essstörungen und ist bekannt für ihre Arbeiten im Zusammenhang mit manual-basierten Selbsthilfeprogrammen und die Entwicklung von nicht-invasiven Ansätzen der Neuromodulation. Auf dem Weltkongress spricht sie über Frühintervention bei Essstörungen.

Arno Deister
Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik stehen in Deutschland vor großen medizinischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen: Wie lassen sich die Rahmenbedingungen für Forschung, Prävention, Versorgung und Rehabilitation so gestalten und zukunftsfähig machen, dass die Bedürfnisse der Menschen immer im Zentrum stehen? Arno Deister, der amtierende Präsident der DGPPN, spricht auf dem Weltkongress über die Zukunft der psychiatrischen Versorgung in Deutschland.

Klaus Dörner
Der prominente Reformer und Vertreter der Sozialpsychiatrie plädiert seit Jahren für alternative Versorgungswege, die die Betreuung von psychisch erkrankten Menschen ambulant und im bürgerschaftlichen Sozialraum gestalten. Er ist Autor unzähliger Veröffentlichungen und hat Generationen von Psychiatern mit seinen ethischen Maximen geprägt. Auf dem Weltkongress spricht Dörner über die Ambulantisierung in der psychiatrischen Versorgung.

Norbert Nedopil
Der forensische Psychiater Norbert Nedopil gehört zu Deutschlands bekanntesten Gerichtsgutachtern. Er war in zahlreichen Prozessen als psychiatrischer Gutachter tätig und forscht zu den Verbesserungsmöglichkeiten in der Behandlung psychisch kranker Straftäter. Auf dem Weltkongress geht er in seinem Vortrag der spannenden Frage nach, ob die Forensische Psychiatrie eher Schlusslicht oder Schaufenster der Psychiatrie ist.

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